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Akademie der klassischen Bildhauerei

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Erfahrungsbericht von Mercedes Lopez, “Ausbildung & Studium”

"Im Rahmen einer Studienreise vom 16.11. bis 20.11. hatten wir die Möglichkeit, mehrere kulturell und historisch bedeutende Orte in Deutschland zu besuchen. Unsere Reise begann in Weimar, führte über einen Zwischenstopp am Naumburger Dom und endete schließlich in Berlin.In Weimar besuchten wir das Goethehaus, die Herzogin Anna Amalia Bibliothek, das Schillerhaus, die Herderkirche und den historischen Friedhof. Als Erstes besichtigten wir das Goethehaus. Dort erhielten wir einen Einblick in das Leben und Arbeiten Johann Wolfgang von Goethes. Die original erhaltenen Räume und Einrichtungsgegenstände machten die Zeit, in der Goethe lebte, sehr anschaulich. 

Zwischendurch haben wir Texte gelesen, unter anderem von Wieland. So konnten wir noch einen dritten, für die deutsche Literaturgeschichte sehr bedeutenden Dichter besser kennenlernen.

In der Bibliothek haben wir den Grossteil der Zeit im historische Rokokosaal verbracht, der mit seinen alten Büchern und der besonderen und ornamentalen Architektur, trotz vielen Besuchern, eine ruhige und ehrwürdige Atmosphäre ausstrahlte. Man konnte gut nachvollziehen, welche große Bedeutung die Bibliothek für die deutsche Literatur- und Kulturgeschichte hat. Es war auch sehr interessant mehr über Anna Amalia als Person zu erfahren. Sie hatte einen grossen Einfluss als Regentin, Mäzenin und Förderin der Künste.  Im Erdgeschoss sind Gemälde von Cranach und eine Lutherbibel aus 1534 ausgestellt.

Als letztes gingen wir auch noch ins Schillerhaus. Obwohl der Aufenthalt dort nur kurz war, konnte man dennoch einen Eindruck vom Leben Friedrich Schillers und Goethes Faust gewinnen.

Am Montag waren die Museen geschlossen, wir haben wir am Morgen nur Texte gelesen. Am Nachmittag haben wir die Stadtkirche St. Peter und Paul besucht (Herderkirche), wo wir Johann Gottfried Herder, einer der vier grossen Dichter (Goethe, Schiller, Herder, Wieland) der Weimarer Klassik, aber auch Theologe, besser kennengelernt haben und dank eines Vortrages vieles über die Geschichte der Kirche erfahren konnten. Der grosse Cranach Altar, welchen man digital in der Anna Amalia Bibliothek finden kann, war besonders beeindruckend.

Danach sind wir noch zum historischen Friedhof und haben geübt, Schrift- und Gesteinsarten zu bestimmen. 

Auf dem Weg nach Berlin legten wir einen Zwischenstopp am Naumburger Dom ein. Der Dom beeindruckte vor allem durch seine Architektur, den farbigen Glasfenstern und die berühmten Stifterfiguren. Der Besuch war eine gute Ergänzung zur Reise.

In Berlin standen mehrere Museumsbesuche auf dem Programm. Im Neuen Museum konnten wir zahlreiche bedeutende Ausstellungsstücke aus der Antike und der Zeit der Ägypter sehen. Man konnte erkennen, wie Skulpturen der Ägypter noch starr wirken und die Kunst später immer bewegter wurde. Besonders beeindruckend war die berühmte Büste von Nofretete.

Als nächstes besichtigten wir die alte Nationalgalerie, welche mir besonders gefallen hat. Es waren unter Anderem Skulpturen von Bildhauern wie Bertel Thorwaldsen und Antonio Canova ausgestellt. Dieses Museum widmet sich vor allem der Kunst des 19. Jahrhunderts und bietet einen guten Überblick über verschiedene Stilrichtungen dieser Zeit. Schon das Gebäude selbst fiel durch seine klassische Architektur auf und erinnerte an einen antiken Tempel.

In der Ausstellung konnten wir zahlreiche Gemälde und Skulpturen sehen. Ein für mich besonders eindrucksvolles Kunstwerk war die Hebe, die griechische Göttin der Jugend, von Antonio Canova. Canova hat sie in einer sehr eleganten und beinahe schwebenden Haltung dargestellt, wodurch die Skulptur leicht und lebendig wirkt. Der Marmor war sehr fein ausgearbeitet. Das fliessende Gewand und die anmutige Körperhaltung strahlten Ruhe und Schönheit aus.

Am letzten Tag ging es zum Bode-Museum, welches sich an der Spitze der Museumsinsel befindet und von Aussen schon durch seine grosse Kuppel auffällt. Es beeindruckte vor allem durch seine Skulpturen und byzantinische Kunst.

Danach spazierten wir zum alten Museum. Wir konnten  dort zahlreiche Kunstwerke aus dem antiken Griechenland, Rom und Etrurien sehen. Es hatte eine grosse Vielfalt an Exponaten, darunter Skulpturen, Vasen, Reliefs und Alltagsgegenstände. Diese zeigten nicht nur mythologische Szenen, sondern gaben auch Einblicke in das tägliche Leben der Menschen der Antike.

Insgesamt war die Studienreise nach Weimar und Berlin sehr informativ und abwechslungsreich. Davor kannte ich vielleicht einige Namen der Schriftsteller und Künstler, wusste aber eigentlich nur wenig über sie. Ich konnte sehr Vieles über sie lernen und diese Studienreise wird mir als bereichernde Erfahrung in Erinnerung bleiben."


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Bildhauerkurs am Samstagnachmittag mit Franziska von Schroeder

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